Corona-Regeln

Bis auf weiteres ist das Training nur unter Beachtung entsprechender Hygiene-Maßnahmen möglich. Alle Mitglieder werden gebeten die nachfolgenden Regeln aufmerksam zu lesen!

Ansprechpartner und Hygiene-Beauftragter: Marcus Diefenthal

 

=> Trainings/Wettkämpf-Abläufe während der Covid 19-Pandemie

 

(Quelle: https://nrw-tischtennis.de/faq-sportbetrieb-waehrend-corona-2)

Keine relevanten Änderungen im Oktober

Die neueste Corona-Schutzverordnung des Landes NRW vom 01.10.2020 bringt keine Veränderungen, die die Regelungen für den Tischtennissport betreffen.

Bitte beachten Sie auch unbedingt die Hygienerichtlinien der Kommunen; diese sind unbedingt einzuhalten und von Ort zu Ort durchaus unterschiedlich. Wir machen noch einmal darauf aufmerksam, dass Vereine, in deren Hallen durch die Kommunen strengere Vorgaben herrschen als durch die Corona-Schutzverordnung (die ja als Grundlage dient) vorgegeben sind, dies den Gastmannschaften eine Woche vorher mitteilen müssen.

Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist die Grundlage für alle weiteren Bestimmungen und Regelungen. Sie stellt den Mindeststandard dar, der nicht gelockert werden darf. Veränderungen sind nur dann möglich, wenn höhere Standards angelegt werden. So können Kommunen zusätzlich zu den Bestimmungen des Landes eigene, schärfere Regelungen erlassen, die dann von den Vereinen entsprechend umgesetzt werden müssen. Dies haben viele Kommunen schon getan und teilweise auch schon Sporthallen gesperrt oder das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung in weiteren Bereichen verpflichtend gemacht.

Der WTTV muss im Rahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW tätig werden und darf die Mindeststandards nicht unterschreiten. Eine Verschärfung der Maßnahmen kann er aber in seinem Zuständigkeitsbereich (=> Meisterschaftskämpfe) anordnen. Die Anordnungen des WTTV sind also kein Widerspruch zu den Corona-Schutzverordnungen, sondern eine Ergänzung.

Den aktuellen Stand der Regelungen für den Wettspielbetrieb finden sie – ebenso wie Formulare zur Nachverfolgung – rechts im Kasten „News Corona Pandemie“ im Beitrag „Ergänzung Beschlussfassung“ vom 25. August.

Den jeweils aktuellen Stand der betreffenden Verordnungen (und weitere hilfreiche Hinweise zum Thema) findet man auf der Seite des Landessportbundes (LSB) NRW unter

Regelungen für den Spielbetrieb, Stand 01.10.2020

Außerhalb des eigenen Sporttreibens muss in jedem Fall ein Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Dies gilt auch für die Zuschauer während ihres Aufenthaltes in der Sporthalle.

Bzgl. der Lüftung der Sporthalle hat der Sportausschuss folgende Information veröffentlicht:
Nachdem sich anscheinend (fast) alle Vereine an den Ablauf des Punktspielbetriebes unter „Corona-Bedingungen“ gewöhnt haben, rückt mit dem Eintritt in die kühlere Jahreszeit eine zusätzliche Fragestellung ins Blickfeld. Es geht darum, wie damit umzugehen ist, wenn sich gastgebende Vereine nach Maßgabe der geltenden Hygiene-Verordnungen ums ordnungsgemäße Lüften kümmern (und damit einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz leisten), dadurch aber mit WO I 1.5 und der dort geforderten Mindesttemperatur von 15° C. in Konflikt geraten. (Der Abschnitt M 7 der WO hilft leider nicht weiter, weil dort die Vorschrift zur Mindesttemperatur offensichtlich vergessen wurde.)
Wir gehen davon aus, dass die regelmäßige Lüftung der Austragungsstätte schon allein deshalb Vorrang vor allen anderen Vorschriften haben muss, weil die CoronaSchVO des Landes NRW dies ausdrücklich vorschreibt (hier: § 9 Absatz 1). Soweit sich die Hallentemperatur dadurch nicht auf mindestens 15° C. halten lässt, liegt zwar ein Mangel im Sinne der WO vor, welcher aber dem gastgebenden Verein nicht zugerechnet werden darf.
Kurzum: Vereine, die sich ums korrekte Lüften kümmern, müssen keine Befürchtungen im Falle einer Unterschreitung der geforderten 15° C. haben, da die einschlägigen Vorschriften der CoronaSchVO vorrangig zu beachten sind.

Ein weiterer Punkt befasst sich mit den Kontaktlisten, die im kontaktfreien Sport nach der neuesten Verordnung des Landes (!) nicht mehr notwendig sind. Der WTTV setzt diese Neuerung aus den folgenden Punkten nicht um:
– im Training / beim Doppelspiel gilt Tischtennis in vielen Punkten als Kontaktsport; hier müssen die Listen weiter fortgeführt werden.
– viele Kommunen haben noch in ihren zusätzlichen Anordnungen für die Sportvereine das Führen der Kontaktlisten verbindlich vorgeschrieben.
– Zuschauer müssen auch bei kontaktfreien Sportarten weiterhin die Listen ausfüllen.
– der Landessportbund NRW empfiehlt das Führen der Kontaktlisten sehr dringend.
Die Vereine führen also weiterhin Kontaktlisten zur Nachverfolgung.

Zwingende Vorschriften im Trainingsbetrieb

– wird nur Einzel gespielt ist der Mindestabstand von 1,50 m während des Trainings- und Wettkampfbetriebes immer einzuhalten. Die Zahl der zugelassenen Personen hängt somit von der Größe der Sporthalle ab;
– wird Doppel gespielt so dürfen sich max. 30 Personen in der Sporthalle (auf der Sportfläche! Zuschauer müssen auf Tribünen Platz nehmen) aufhalten. Die Abstandsregel ist dann bei allen aufgehoben, die aktiv Sport treiben.

Das bedeutet für den Trainingsbetrieb:

  • In Warteschlangen vor der Sporthalle ist jeweils ein Mund-/Nasenschutz zu tragen; der Mindestabstand beträgt 1,5 m.
  • Außerhalb des eigenen Sporttreibens muss in jedem Fall ein Mund-Nase-Bedeckung  getragen werden, sobald der Mindestabstand unterschritten wird.
  • In der Sporthalle ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Das gilt auch auf allen Laufwegen, z.B. zu den Umkleiden.
  • Während der Sportausübung mit Doppel (maximal 30 Personen) ist der Mindestabstand für aktive Sportler (!) aufgehoben; ohne Doppel gilt immer der Mindestabstand.
  • Die Rückverfolgbarkeit der Teilnahme ist zu gewährleisten [Eintrag in eine Anwesenheitsliste mit Uhrzeit, Telefonnummer und Namen (Weitere persönliche Daten sind nur dann anzugeben, wenn diese dem Verein nicht bekannt sind.)]; die Listen müssen vier Wochen aufbewahrt werden (DSGVO beachten!). Das gilt übrigens auch für Eltern, die „nur“ ihre Kinder abholen. Wir empfehlen deshalb, die Kinder vor der Sporthalle abzuholen. Formulare für die Rückverfolgung finden Sie auf der Seite „Ergänzungen Beschlussfassung, Autorin: Sandra Spieler“
  • In Dusch- und Waschräumen, Sanitäranlagen sowie den Umkleideräumen ist ein Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
  • Jede/r Sportler/in nutzt eigene Trinkflaschen, Handtücher und Schläger, die nicht weitergegeben werden dürfen: Händeschütteln, abklatschen und Umarmungen sind untersagt!
  • Bälle und Tischtennistische werden nach dem Training mit geeigneten Mitteln gereinigt.
  • Die Sporthalle muss gut gelüftet werden (mindestens 1 x stündlich Stoßlüften)
Zusätzliche Hinweise

Tischtennisspieler/innen, die beispielsweise wegen zu geringer Tischanzahl auf einen Einsatz warten, müssen einen Mindestabstand von 1,5 m zueinander und zu den aktiven Spieler(inne)n einhalten: Es wird deshalb empfohlen, die Zahl der in der Sporthalle anwesenden Personen weiterhin zu beschränken! Auch ist (zusätzlicher) Platz für Sporttaschen etc. bereitzuhalten.

Tipp: Anmeldung über das Internet und/oder soziale Medien ermöglichen. Ein Hallenbuchungstool zur Trainingssteuerung/-planung findet man unter

Tischauf- und abbau sowie Spielfeldumrandungen: Das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes während des Tischauf- und abbaus ist Pflicht! Es sollte immer in Spielboxen gespielt werden. Vor dem Tischabbau werden die genutzten Materialien gereinigt.

Tipp: Sporttaschen mit in die Box nehmen, damit Handtücher und Trinkflasche hygienisch bereitgehalten werden können (nicht über Tisch oder Umrandungen hängen)

Tipp: Wasser mit einem Spritzer milden Reinigungs-/Spülmittels reicht hier völlig aus; für Tische bitte keine Desinfektionsmittel benutzen!

Trainingspartner- und Seitenwechsel: Wenn alle beteiligten Akteure die gebotene Abstandsregel einhalten, ist beides nicht zu beanstanden!

Tipp: Beim Seitenwechsel gehen beide Spieler/innen links am Tisch vorbei (im Uhrzeigersinn) zur anderen Seite. Trainingspartnerwechsel sollten allgemein zu festen Zeiten stattfinden.

Wechsel der Trainingsgruppe(n): Auch hier ist grundsätzlich die Abstandsregel zu beachten!

Tipp: Zwischen zwei Trainingsgruppen eine Pause von etwa zehn Minuten einplanen, um das Betreten und Verlassen der Sporthalle zu ermöglichen.

Weitere optionale Hinweise

Risikogruppen: Besonders ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen gehören der Risikogruppe für Erkrankungen mit COVID-19 an, so dass dieser Personenkreis vorerst nicht am Training teilnehmen sollte (Bitte auf die Eigenverantwortung hinweisen.)!

Bälle: Die Spieler/innen sollten mit einer begrenzten Anzahl an Bällen in der Spielbox agieren und diese nach Beendigung des Trainings oder bei Trainingspartnerwechsel (nochmals) reinigen.

Desinfektions- und Reinigungsmittel sind stets bereitzuhalten, da die Halleneigentümer (meist Städte und Gemeinden) nur in den Nebenräumen zuständig sind!

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann wenden Sie sich bitte telefonisch unter 0203-6084915 (è Mo.-Fr.: 07:30 Uhr – 14:30 Uhr) oder per E-Mail unter norbert.weyers@wttv.de an Herrn Norbert Weyers (Referent für Vereinsentwicklung und Breitensport); Danke!